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Colin Petersen (*24.
März 1946) STEVE & THE BOARD - Giggle Eyed Goo (Single) Everybody's, 1965 STEVE & THE BOARD - Steve & the Board (EP) Spin, 1965 STEVE & THE BOARD - Margot (Single) Spin, 1966 STEVE & THE BOARD - I Call My Woman Hinges (Single) Spin, 1966 STEVE & THE BOARD - I Call My Woman Hinges (EP) Spin, 1965 STEVE & THE BOARD - ... And The Giggle Eyed Goo (Album) Spin, 1967, (CD Reissue 1990 auf Raven) STEVE & THE BOARD - Now I'm Older (Single) Spin, 1966 BEE GEES - Spicks And Specks (Album) Spin, AUS 1966 BEE GEES - Spicks And Specks (Single) Spin/Polydor, 1966/67 BEE GEES - New York Mining Disaster (Single) Polydor, 1967 BEE GEES - To Love Somebody (Single) Polydor, 1967 BEE GEES - Bee Gees' 1st (Album) Polydor, 1967 BEE GEES - Holiday (Single) Polydor, 1967 BEE GEES - Massachusetts (Single) Polydor, 1967 BEE GEES - World (Single) Polydor, 1967 BEE GEES - Words (Single) Polydor, 1968 BEE GEES - Horizontal (Album) Polydor, 1968 MARBLES - Only One Woman (Single) Polydor, 1968 BEE GEES - Jumbo (Single) Polydor, 1968 BEE GEES - I've Gotta Get A Message To You (Single) Polydor, 1968 BEE GEES - Rare. Precious And Beautiful (Album) Karussell, 1968 BEE GEES - Idea (Album) Polydor, 1968 BEE GEES - I Started A Joke (Single) Polydor, 1968 BEE GEES - First Of May (Single) Polydor, 1969 BEE GEES - Odessa (Album) Polydor, 1969 MARBLES - The Walls Fell Down (Single) Polydor, 1969 MARBLES - I Can't See Nobody (Single) Polydor, 1969 BEE GEES - Tomorrow Tomorrow (Single) Polydor, 1969 BEE GEES - Don't Forget To Remember (Single) Polydor, 1969 BEE GEES - Cucumber Castle (Album) Polydor, 1970 BEE GEES - Inception/Nostalgia (Album) Karussell, 1970 HUMPY BONG - Don't You Be Too Long (Single) Parlophone, 1970 JONATHAN KELLY - Jonathan Kelly (Album) Parlophone, 1970 BEE GEES - Brilliant Of Birth (Compilation) Spin CD, 1998 Das Album "...And The Giggle Eyed Goo" ist gelegentlich über amazon.de Die CD "The Marbles" ist 2003 inklusive Bonusmaterial auf Repertoire erschienen und bei amazon.de Das Jonathan Kelly-Album ist dagegen nie wiederveröffentlicht worden und ist heute eine begehrte Rarität. HISTORIE
Der in Kingaroy in Australien geborene Petersen begann sein Karriere als Schauspieler. Im Alter von neun Jahren bekam er eine Rolle in dem Film Smiley. Weitere Rollen in Filmen wie The Scamp oder A Cry for the Street folgten. Seine Mutter entschied jedoch, dass die Schule wichtiger sei und beendete Petersens frühe Karriere nicht ohne ihm die Musik als Alternative anzubieten. Zunächst lernte er das Klavierspielen und wechselte schließlich zum Schlagzeug. 1965 schloss er sich der Gruppe Steve & The Board um Steve Kipner an. Über Steves Vater Nat Kipner wurde er mit den Bee Gees bekannt gemacht. Nat Kipner produzierte beide Bands und hatte sie auch an sein Label Spin Records gebunden. So spielte Petersen auf dem größten Teil der 1966 entstandenen Aufnahmen der Bee Gees das Schlagzeug. Auch bei anderen Künstlern, die zu dieser Zeit in den St. Clair Studio arbeiteten, wurde Petersen eingesetzt und spielte so für Bip Addison, Sandy Summers und Anne Shelton. Ende 1966 verließ er Australien, um in England erneut seine Schauspielkarriere in Angriff zu nehmen. Als die Bee Gees nur wenige Monate später ebenfalls in London eintrafen, wurde Petersen schnell zum festen Bandmitglied gemacht. In den folgenden Jahren spielte er auf sämtlichen Bee Gees-Alben einschließlich "Cucumber Castle", sowie auf den von Gibb-produzierten Marbles-Sessions. Nachdem sich nach Robin Gibbs Ausstieg bei den Bee Gees das schleichende Ende der Band angekündigt hatte, orientierte sich Petersen neu. Er versuchte als Manager im Popbusiness Fuß zu fassen und begann Robert Stigwoods Rolle als Manager und gleichzeitig als Arbeitgeber der der Bee Gees zu hinterfragen. Stigwood kündigte Petersen kurzerhand was einen Rechtsstreit nach sich zog, in dem Petersen einklagen wollte, dass sich die Bee Gees nur mit ihm als Mitglied "Bee Gees" nennen dürfen. Barry Gibb beklagte (und misinterpretierte) damals in mehreren Interviews, dass Colin Petersen den Namen Bee Gees für sich in Anspruch nehmen wolle. Das war natürlich niemals der Fall. Petersen hatte mit Singer-Songwriter Jonathan Kelly längst einen Musiker gefunden, den er als Produzent betreute und dessen erste Single 'Denver' im September 1969 erschien. (Colin Petersens Ehefrau Joanne fungierte im Übrigen als Kellys Managerin.) Diese Zusammenarbeit führte dazu, dass sich die beiden gemeinsam mit Sänger Tim Staffel in einer Band namnes Humpy Bong wiederfanden. Die Band veröffentlchte auf Parlophone die Single 'Don't You Be Too Long' bevor sich Sänger Staffel wieder verabschiedete und sich der Band Smile anschloss, aus der später Queen hervorging. Für Kellys nächste Single 'Make A Stranger Your Friend' engagierte Petersen einen All-Star-Chor dem Mick Taylor von den Rolling Stones, Klaus Voorman (damals Plastic Ono Band), Madeleine Bell (damals Blue Mink), Carl Wayne (Move), Peter Sellers, Spike Milligan, Jackie Lomax und - ursprünglich - auch Robin Gibb angehörten. Vic Lewis, Robins neuer Manager und Polydor verboten ihm jedoch die Teilnahme an den Aufnahmen (es ist aber sicher, das Robin Gibb trotzdem bei den Aufnahmen im Studio war). Im Herbst 1970 erschien das erste Soloalbum Kellys, doch Petersens und Kellys Wege trennten sich bald danach - wohl auch wegen der anhaltenden Erfolgslosigkeit. Petersen kehrte nach Australien zurück, wo er sich der Malerei zuwandt; natürlich nicht ohne gelegentlich Musik zu machen, live ebenso wie im Studio als Schlagzeuger für befreundete Musiker. 2006 kündigte er eine Biografie an. |
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