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Ronnie Burns (*8 September 1946)
Sänger, Gitarrist

DISKOGRAFIE (Auszug)
THE FLIES - I'll Be In Love With You (Single) RCA, 1964
THE FLIES - Doin' The Mod (Single) RCA, 1965
THE FLIES - Can't You Feel? (Single) RCA, 1965
Very Last Day (Single) Spin, 1966
True True Lovin (Single) Spin, 1966
Coalman b/w All The King's Horses (Single) Spin, 1966
Coalman (EP) Spin, 1967
Exit Stage Right b/w In The Morning (Single) Spin, 1967
Ronnie (Album) Spin, 1967
Exit Stage Right (EP) Spin, 1967
We Had A Good Thing Going (Single) Spin, 1967
When I Was 6 Years Old
(Single) Spin, 1968
Smiley (Single) Spin, 1969
Smiley (Album) Spin, 1969
1000 Years b/w One Bad Thing" (Single) Festival, 1971
The Best Of Ronnie Burns (Compilation) Spin, 1971
Virgo (Album) Spin, 1971
We've Only Just Begun (Album) Spin, 1972
Enter Stage Left: The Festival File Vol. 23 (Compilation) Festival, CD 1994


In Deutschland ist
Ronnie Burns meines Wissens nie veröffentlicht worden.

HISTORIE
Ronnie Burns startete seine Karriere als Gitarrist und Sänger der Mod-Band The Flies, die 1964 einen Talentwettbewerb gewann, bei dem die den Beatles am ähnlichsten klingende Band gesucht wurde. Daraufhin bekamen sie ihr erstes Engagement in dem Musik-Club Pinocchios in Melbourne.
The Flies waren zu diesem Zeitpunkt John Thomas (guitar), Themi Adams (bass), Hank Wallace (drums) und Ronnie Burns (guitar & vocals). Sie galten als die erste langhaarige Band Australiens und kopierten die Beatles auch sonst wo es ging - musikalisch wie modisch. Mit Garry Spry als Manager bekamen sie dann schließlich ihren ersten Schallplattenvertrag mit RCA Records und nahmen in Sydney umgehend mit dem jungen David McKay ihre erste Single auf, die in Melbourne zu einem respektablem Hit wurde.
Nach der Beatles-Tour durch Australien im Juni 1964, die für die Band selbstredend ein bewegendes Erlebnis war, und nach einem halben Jahr im Pinocchios, wurden sie nun immer öfter in Sydney gebucht und schafften mit ihrer zweiten Single 'Doin' The Mod' nicht nur ihren Erkennungssong sondern auch einen Hit in der Musikmetropole Sydney.
Es folgten Verhaftungen wegen zu langer Haare, eine Tour mit den Rolling Stones im Januar 1965, eine weitere mit Roy Orbison und schließlich die erste eigene Tour quer durch Australien. Zu diesem Zeitpunkt galten The Flies neben Billy Thorpe & the Aztecs als die bekannteste Band Australiens.

Im September 1965 verließ Ronnie Burns die Band um solo weiterzumachen. Er tat sich mit dem Manager Jeff Joseph zusammen und wurde zum populärsten Popsänger Australiens bis weit in die 70er Jahre hinein.
1966 hörte Burns Aufnahmen, die die Bee Gees in den St. Clair Studios produziert hatten und war davon so angetan, dass er sie so wie sie waren für sein Album übernahm und lediglich seinen Gesang dazu neu aufnehmen musste. 'Coalman' erschien im Dezember 1966 als Vorabsingle und enterte die Top 10 aller lokalen Hitparaden. Die zweite Single 'Exit, Stage Right' lief nur wenig erfolgreicher.
So kam es, dass die Bee Gees auf Burns ersten Soloalbum "Ronnie", im Sommer 1967 veröffentlicht, auf insgesamt acht Songs spielten, ohne das sie jemals gemeinsam im Studio gewesen wären. 1971 veröffentlichte Ronnie Burns mit 'One Bad Thing' eine weitere Gibb-Komposition in Australien.

Sein größter Hit, mit dem ihn jeder Australier in Verbindung bringt, ist der 1969 erschienene Song 'Smiley' um einen jungen Mann, der als Soldat nach Vietnam geschickt wird.
Bis 1972 brachte Burns noch drei weitere Soloalben heraus. Zuletzt war er mit den 60er Pop-Ikonen Russell Morris und Darryl Cotton als  Cotton, Morris & Burns am Start.
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