SIZE ISN'T EVERYTHING
September 1993
'Size Isn't Everything' war für die Bee
Gees die Rückkehr zu Polydor,
nachdem sie für drei Alben bei Warner Brothers
unter Vertrag waren. Heraus kam ein solides ein relaxtes Album (mit
einem Robin Gibb in Hochform), wie es den
Brüdern Gibb immer wieder gelingt, wenn man es kaum mehr zu hoffen wagt.
Hervorzuheben ist ganz klar das Songwriting. Mit wenigen Ausnahmen ('Blue Island') durchweg von hoher Quialität. 'For Whom The Bell Tolls' ist ein kleines Meisterwerk und wurde nicht umsonst als Single ausgewählt. Aber auch 'Heart Like Mine' oder 'Kiss Of Life' sind herausragende Songs.
Doch trotz des qualitativen Aufstiegs ging es mit den Verkaufszahlen bergab. Da die vorab veröffentlichte Single 'Paying The Price Of Love' sich überhaupt nicht verkaufte, hatte auch das komplette Album deutliche Probleme. So schaffte es in Deutschland die "Gold"-Marke leider nicht!
Die zu diesem Album geplante und auch schon angekündigte Tournee fiel aufgrund gesundheitlicher Probleme Barry Gibbs aus.
Etwas später kündigte Robin Gibb als nächstes Projekt ein Album namens 'Love Songs' an, das nicht nur neue Songs, sondern auch eigene Versionen von Songs wie 'Heartbreaker' oder 'Emotions' enthalten solle. Leider wurde das Projekt nie realiesiert und die dafür eingespielten Songs wie 'Rings Around The Moon' und 'Love Never Dies' später als B-Seiten von diversen Singles veröffentlicht.
'Heartbreaker' und 'Emotions' erschienen dann zwar tatsächlich auf 'Love Songs' von 2005; einer Kopplung, die mit dem ursprünglichen Konzept jedoch nichts mehr gemein hatte. Erstveröffentlicht wurden die beiden 1994 entstandenen Songs bereits vier Jahre zuvor auf 'The Record'.







